Methoden und Qualität

Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V.
Als führender Fachverband repräsentiert der Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. (be) seit 1992 die Vielfalt der Arbeitsfelder der Individual- und Erlebnispädagogik und seiner Mitglieder. Unter wissenschaftlicher Begleitung verbreitet der Verband den ganzheitlichen und handlungsorientierten Ansatz in der Öffentlichkeit. Er entwickelt Qualitätsstandards für die verschiedenen Fachbereiche und setzt sich auf Landes- und Bundesebene für die Interessen seiner Mitglieder aus dem In- und Ausland ein.

Die vier Fachbereiche – Hilfen zur Erziehung, Klassenfahrten und Gruppenprogramme, Jugend- und Schulsozialarbeit, Aus- und Weiterbildung – treffen sich regelmäßig und besprechen auf den Arbeitskreisen dann relevante Themen des jeweiligen Fachbereichs. Diese Treffen können auch als Gast besucht werden.

Bei den Arbeitskreisen der Fachgruppe „Klassenfahrten und Gruppenprogramme“ geht es u.a. um die Erabeitung und Weiterentwicklung von Qualitätsgrundlagen. In dieser Fachgruppe wurde auch das Qualitätssiegel „beQ“ entwickelt. Der Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. hat auch einen Flyer zum  Zertifizierungsverfahren „Qualität in der Individual- und Erlebnispädagogik – Mit Sicherheit pädagogisch!“ („beQ“) entwickelt.

Der Fachbereich „Aus- und Weiterbildung“ erarbeitet und aktualisiert die Qualitätsgrundlagen für Ausbildungen zum Erlebnsipädagogen. Wer eine Ausbildung zum Erlebnispädagogen angehen möchte kann unter der juristischen Mitgliedern des be nachschauen. Die Anbieter, welche bei „AuW“ grün hinterlegt sind bieten eine entprechend qualifizierte Ausbildung zum Erlebnispädagogen an.

Aktion + Reflexion & Transfer
Erlebnispädagogische Programme sollten unserer Meinung nach keine bloße Aneinanderreihung von erlebnispädagogischen Aktivitäten darstellen. Damit die gesammelten Erfahrungen der Teilnehmer zu Erkenntnissen werden können sollten die Teilnehmer in diesem Prozess nicht alleine gelassen werden. Wir begleiten den Prozess der Erkenntnisgewinnung und unterstützen diesen aktiv durch abwechslungsreiche Reflexionsmethoden. Darüber hinaus kann ein Transfer dieser Erkenntnisse vom Erlebnis hinüber zum Alltag stattfinden. Um einen Transfer des Erlernten ermöglichen zu können benötigt das Trainerteam hinreichend Informationen von der Gruppe bezüglich deren Alltagssituation bzw. deren angestrebten Ziele für die Zukunft. Diese Informationen gilt es bereits vor der jeweiligen Aktion in Erfahrung zu bringen.

Erlebnis und Herausforderung – Orientierung an Ressourcen und Zielen
Ein Erlebnis ist nicht alltäglich sondern ein neues, ungewohntes, besonderes Ereignis. Das Einlassen auf eine ungewohnte neue Situation stellt eine Herausforderung dar. Mut und das Ausprobieren neuer Verhaltensweisen können für das Meistern der Herausforderung / ungewohnten Situation erforderlich sein. Damit die Teilnehmenden vor einer machbaren Herausforderung stehen müssen die Ressourcen der Gruppe berücksichtigt werden. Mit den verschiedenen erlebnispädagogischen Aktivitäten (klettern, Teamübungen, etc.) können ganz unterschiedliche Themen (Verantwortungsbewusstsein, Kooperation, etc.) bearbeitet und gefördert werden. Je nachdem welche Ziele die Gruppen verfolgen, werden passende erlebnispädagogische Aktivitäten gewählt. Zudem wird der Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Aktion so gewählt, dass die Gruppe weder vor einer Unter- noch Überforderung steht.

Mögliche erlebnispädagogische Aktivitäten
Die Erlebnispädagogik bietet viele verschiedene Aktivitäten: Teamübungen, Niedrigseilgarten, Kletteraktionen, Geocaching, City Bound, Floßbau, Segeln, Kanu fahren, Wanderungen, Expeditionen u.v.m. Eine Übersicht zu den erlebnispädagogischen Aktivitäten bei STEPS, welche wir derzeit anbieten finden Sie bei den erlebnispädagogischen Programmen.

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